Die Geschichte von Metabo ist ein dreiviertel Jahrhundert vor allem die Geschichte der Suche nach besonders robusten und langlebigen Produkten.
1924 - mitten in der Wirtschaftskrise - gründete der Bäckersohn Albrecht Schnizler gemeinsam mit Julius Closs die Schnizler GmbH. Ihr Ziel war es, Werkzeuge herzustellen, die den gestiegenen Anforderungen einer zunehmend technisierten Welt besser gerecht wurden als die meisten damals üblichen Werkzeuge. 1927 tritt der begnadete Verkäufer Walter Rauch dem Gesellschafterkreis bei.
1929 wird das Unternehmen in die Metabowerke GmbH umgewandelt. Der Name Metabo entstand aus dem damals üblichen Begriff für Handbohrmaschinen: Metallbohrdreher.


Die Handbohrmaschine Nr. 18 war das erste Produkt des neuen Unternehmens. Sie verkaufte sich über 50.000 mal.
In dieser Zeit entstanden immer mehr Werkstücke aus Metall statt aus Holz. Für ihre Bearbeitung benötigte man wesentlich robusteres Werkzeug als bisher. Besonders die englischen Industriearbeiter stellten extrem hohe Anforderungen an Werkzeuge für die aufwändige Stahlbearbeitung.
Weil Metabo mit seinen Maschinen diese hohen Anforderungen erfüllte, konnte der Export (vorwiegend nach England) schon in den 20er Jahren auf 80% des gesamten Umsatzes gesteigert werden.
Metabo entwickelt die erste serielle Schlagbohrmaschine der Welt.

Trotz mancher Rückschläge (am 14. November 1945 vernichtete ein Großbrand fast 75% der Produktionsanlagen) entwickelte sich das Unternehmen prächtig.
Bereits in den 30er Jahren beschäftigte Metabo über 150 Menschen. 1960 waren es schon über 1.000 Mitarbeiter.

Diese stürmische Entwicklung wurde mit Hilfe einzigartiger Produkt-Innovationen ständig vorangetrieben:
1950 - erster Elektro-Handschleifer
1951 - erster Sander
1952 - erstes Futuro-Schnellspann-Bohrfutter
1969 - erste elektronische Regelautomatik für Handbohrmaschinen
und insgesamt über 500 weitere Patente und Gebrauchsmuster.
Der größte Erfolgsfaktor seit 1924: Die Philosophie hinter Metabo
Anfang des 20. Jahrhunderts gab es noch keine genormten Qualitätsmaßstäbe für Rohstoffe und Zulieferteile. Metabo ließ sich daher etwas Besonderes einfallen, um Produkte mit hoher Belastbarkeit herstellen zu können: Die Rohstoffveredlung und die Herstellung der meisten Zulieferteile wurde selbst übernommen, um höhere Qualitätsstandards zu gewährleisten. So entstanden Werkzeuge mit besonders langer Lebensdauer. Dieses Prinzip wird bis heute fortgeführt.

Professionelle Elektrowerkzeuge müssen höheren Dauerbelastungen standhalten als Heimwerkergeräte, die meist nur kurzzeitig eingesetzt werden.
Deshalb sind Metabo-Maschinen direkt so konstruiert, dass sie besonders starke mechanische Belastungen und extrem lange Laufzeiten sehr gut vertragen.
Viele Bestandteile enthalten extra gehärtete oder verstärkte Komponenten. Zusätzliche Module schützen vor vorzeitigem Verschleiß. So entstehen entscheidende Unterschiede, die auf den ersten Blick von außen nicht immer gleich erkennbar, die aber bei anspruchsvollen Arbeiten besonders wichtig sind.